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Karl Christian von Loesch

Vom Sommersemester 1934 bis zum Wintersemester 1940/41 lehrte Karl Christian von Loesch Volkstumskunde.

Kurzbiographie

* 18.12.1880 (Oberstephansdorf bei Breslau), † 1951. Ethnologe. Loesch war als Ethnologe Berater der Regierung Stresemann und nahm in dieser Position an Konferenzen des Völkerbundes teil. Er wurde 1933 Mitglied der Akademie für Deutsches Recht. Er lehnte die Instrumentalisierung der Minderheitenforschung ab und verlor dadurch 1943 seine Funktion im Institut für Grenz- und Auslandsstudien. 1944 wurde er festgenommen, da er Verbindungen zu den Attentätern vom 20. Juli hatte. Er wurde aus gesundheitlichen Gründen jedoch nicht interniert.

Veranstaltungen

Karl Christian von Loesch leitete folgende Veranstaltungen:
Semester Titel Veranstaltungsart
Sommersemester 1934Auslandsdeutschtum und GrenzproblemeVorlesung
Sommersemester 1934Übungen über das europäische AuslandsdeutschtumÜbung
Wintersemester 1935/36AuslandsdeutschtumVorlesung
Wintersemester 1935/36Übungen zur Vorlesung über AuslandsdeutschtumÜbung
Wintersemester 1937/38Die deutschen Grenzen im Osten, siedlungsmäßig, völkisch und politischVorlesung
Wintersemester 1937/38Übungen über Grenz- und AuslandsdeutschtumÜbung
Sommersemester 1939Die deutschen Ostgrenzen volklich, kulturell, politisch und völkerrechtlichVorlesung, Übung
Wintersemester 1939/40Die Volkskunde (Die volklichen Grundlagen des Nationalitätenrechts)Vorlesung
Wintersemester 1939/40Übung über die deutschen Volksgruppen in RusslandSonderübung
Wintersemester 1940/41Die deutschen Leistungen für fremde Länder Vorlesung, Übung